Gastgeberinnen mit schwierigem Wochenende

Die dritte Sammelrunde der 2. easyTherm Tischtennis Bundesliga Damen fand an diesem Wochenende im niederösterreichischen Baden statt. An der Tabellenspitze liegt, auch nach neun absolvierten Spielen Newcomer, TTC Oberpullendorf. Die Burgenländerinnen führen mit vier Punkten Vorsprung auf die SG Umdasch Amstetten und mit sechs Punkten auf SC Ossiachersee Bodensdorf. Alle drei Mannschaften halten bei acht Siegen bei nur einer Niederlage. Nicht ganz nach Wunsch verlief die Sammelrunde für die Badener Gastgeberinnen.

29.10.2017, Autor: Mario Wanderer

Jessica Zlatilova zeigte starke Leistungen in heimischer Halle. Copyright TT Bundesliga/Mario Wanderer


Perfekte Sammelrunde für die Top-Drei
Tabellenführer TTC Oberpullendorf konnte auch an diesem Wochenende wieder vollends überzeugen. Die Burgenländerinnen, um die Topspielerinnen Nora Haraszti und Kristiana Österreicher, konnten in der Kaiserstadt, wie bereits in der ersten Sammelrunde, drei volle Erfolge einfahren. Im ersten Spiel konnten die Damen aus dem östlichsten Bundesland einen klaren 6:0 Erfolg gegen die zweite Mannschaft des TTV Wiener Neudorf einfahren, ehe man im zweiten Match des Tages auf den TTC Raiffeisenbank Kirchbichl traf. Im Duell mit den Tirolerinnen musste sich Haraszti zwar Martina Kapfinger geschlagen geben, schlussendlich gewann der Tabellenführer dennoch mit 6:3. Am Sonntag spielte man dann gegen die dritte Mannschaft des TTV Wiener Neudorf und konnte auch dieses Spiel deutlich, mit 6:2, für sich entscheiden. Aufgrund der Bonuspunkte aus dem Eröffnungsturnier bleiben die Damen des TTC Oberpullendorf damit souveräner Tabellenführer.
Stark zeigte sich in Baden auch der SC Ossiachersee Bodensdorf. Die Kärntnerinnen waren ohne Bonuspunkte in den laufenden Grunddurchgang gestartet, seit der Rückkehr von Spela Burgar sind die Damen aus dem Süden jedoch nicht zu stoppen. Auch an diesem Wochenende konnte der SC Ossiachersee Bodensdorf wieder alle drei Begegnungen gewinnen und liegt bereits auf dem dritten Tabellenrang.
Ebenfalls makellos präsentierte sich am Samstag die zweitplatzierte Mannschaft der SG Umdasch Amstetten. Die, von Adrienn Worischek angeführten, Damen gewannen mit 6:1 gegen die SG Gumpoldskirchen/Mödling und mit 6:3 gegen SG TTV Oberes Triestingtal/Guntramsdorf. Am Sonntag trafen die Amstettnerinnen dann auf Gastgeber Baden.

Badener AC mit Hochs und Tiefs
Die Damen des Badener AC trafen Samstagmittag, in ihrem ersten Spiel, auf die starken Tirolerinnen aus Kirchbichl. Obwohl Badens Nummer Eins, Jessica Zlatilova, alle drei Einzel für sich entscheiden konnte, mussten sich die Heimischen mit 3:6 geschlagen geben. Kirchbichls Lisa Fuchs zeigte sich in dieser Begegnung besonders nervenstark und konnte sowohl gegen Svetlana Kozyritskaya als auch gegen Branka Pasalic in fünf Sätzen gewinnen. Erfolgreicher konnte der Badener AC dann sein zweites Spiel am Samstag gestalten. In einem niederösterreichischen Derby bezwang man TTV Wiener Neudorf mit 6:1. Den Ehrenpunkt für die Wiener Neudorferinnen konnte Agnes Szabadi, durch einen Viersatzerfolg über Pasalic, verbuchen.
Am Sonntag trafen dann der Badener AC und die zweitplatzierte Mannschaft der SG Umdasch Amstetten aufeinander. Die Heimmannschaft ging als krasser Außenseiter in die Partie, dennoch wollte man den Favoriten fordern. Es entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch. Worischek brachte die Gäste zwar programmgemäß in Führung, Pasalic und Zlatilova konnten jedoch den Außenseiter mit 2:1 in Front bringen. Die Entscheidung, in einem Duell das hin und her wogte, brachte schließlich das Spitzenspiel zwischen Zlatilova und Worischek. Worischek konnte den ersten Satz mit 21:19 für sich entscheiden und damit Zlatilovas Gegenwehr brechen. Der nächste Knackpunkt aus Badener Sicht war die Fünfsatzniederlage von Pasalic gegen Claudia Steinbacher. Nach hartem Kampf konnte sich die SG Umdasch Amstetten schlussendlich mit 6:4 gegen die Gastgeber durchsetzen und somit den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Der Badener AC liegt nach neun gespielten Runden auf dem achten Rang.