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		<title>Tischtennis Bundesliga</title>
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		<description>Aktuelle Informationen Tischtennis Bundesliga</description>
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			<title>Tischtennis Bundesliga</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 14:29:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>SVS Ströck ist alter und neuer Staatsmeister</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/svs-stroeck-ist-alter-und-neuer-staatsmeister/</link>
			<description>Titelduell in Baden aber erst durch das Satzverhältnis entschieden . . .</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Es war angerichtet in der Veranstaltungshalle der niederösterreichischen Kurstadt Baden: Am Programm stand das Play-Off – Finale der Damen um den österreichischen Mannschafts-Staatsmeistertitel zwischen der ersten Mannschaft von SVS Ströck, Linz AG Froschberg und dem TTC CarinthiaWinds Villach. </p>
<p class="MsoNormal">Im ersten Halbfinale des Play-Offs duellierten sich bereits drei Tage zuvor in der WSA die beiden SVS Ströck Teams. Erwartungsgemäß gewann die mit Weltklassespielerinnen gespickte erste Mannschaft aus Schwechat (Topstar und Nr. 17 der Welt Fan Ying, Österreichs Nr. 2 Li Qiangbing und die starke Rumänin Daniela Dodean) und behielt mit 4:0 klar die Oberhand. Das zweite SVS Ströck Team mit der jungen Garde rund um Nicole Galitschitsch, Valerie Tischler und Veronika Heine konnte jedoch wertvolle Erfahrungen gegen das europäische Topteam aus den eigenen Reihen sammeln. <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal">Halbfinale Nummer zwei zwischen der Linz AG Froschberg und dem TTC CarinthiaWinds Villach war dann tatsächlich das erste Spiel des Bundesliga-Finaltages in Baden. Auf Seiten des haushohen Favoriten aus Oberösterreich standen Serien-Einzelstaatsmeisterin Liu Jia, Tschechiens Nr. 1 Iveta Vacenovska und Österreichs Nachwuchs-Hoffnungsträgerin Sofia Polcanova im Aufgebot. Der Kärntner Bundesliga-Meister versuchte mit der heimischen Nr. 3 Amelie Solja sowie den beiden Slowakinnen Sona Hudecova und Adriana Minerova dagegen zu halten. </p>
<p class="MsoNormal">Die Einzelpartien entwickelten sich zu einer klaren Sache für die Damen vom Froschberg: Vacenovska gegen Hudecova und Liu Jia gegen Solja konnten sich jeweils ohne Satzverlust durchsetzen. In Spiel Nummer drei dann der erste Satzgewinn auf Seiten der Kärntnerinnen: Polcanova zeigte sich zu Beginn gegen das Abwehrspiel von Minerova etwas verunsichert und musste bei ihrem Sieg über vier Sätze gehen. Damit stand es aber bereits 3:0, und nur mehr ein Sieg wurde für einen Linzer Finaleinzug benötigt. </p>
<p class="MsoNormal">Polcanova und Vacenovska für Froschberg sowie Solja und Minerova für Villach bildeten im Anschluss die beiden Doppelpaarungen. Ähnlich wie die Einzelspiele davor, verlief auch das Doppel ziemlich einseitig; die Linzerinnen ließen ihren Kontrahentinnen in keiner Phase des Spieles eine Chance und gewannen mit 3:0.<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span></p>
<p class="MsoNormal">Somit steht die Linz AG Froschberg nach einem überlegenen 4:0 im Finale, wo die leicht favorisierte Mannschaft von Titelverteidiger SVS Ströck wartete. Man durfte sich also auf einen wahren Tischtennis-Leckerbissen freuen. </p>
<p class="MsoNormal">Das Finalspiel selbst ging dann vor ca. 90 Zuschauern über die Bühne. In Partie eins standen sich Li Qiangbing und Polcanova gegenüber. Die Partie nahm zunächst einen sensationellen Lauf, denn bis 0:2 in Sätzen und 6:9 für Polcanova sah Favoritin Li wie die sichere Verliererin aus, konnte aber Satz drei noch mit 11:9 herumreißen. Ebenso war Satz vier abwechslungsreich bis zum Schluss, wobei sich die Schwechaterin abermals knapp durchsetzen konnte. Auch der Finalsatz war von tollen Ballwechseln geprägt, und – man hätte es nach dem dritten Durchgang nicht mehr geglaubt – tatsächlich mit dem besseren Ende für Polcanova, die mit 11:9 die Oberhand behält und Froschberg damit 1:0 in Front bringt.</p>
<p class="MsoNormal">Spiel zwei brachte das Duell der eigentlichen Nummer 1 - Spielerinnen, nämlich zwischen Fan Ying und Liu „Susi“ Jia. Es entwickelte sich eine recht einseitige Partie, wobei Satz drei auch durchaus für Liu Jia ausgehen hätte können, war sie doch 6:0 und 9:5 in Front und hatte zuletzt auch einen Satzball. Was blieb, war der verdiente Ausgleich für SVS Ströck durch ein 3:0 von Fan Ying – aktueller Stand 1:1.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-spacerun:yes"></span>Die Protagonistinnen im dritten Einzel waren Dodean und Vacenovska. Satz eins ging klar an Tschechin in den Reihen der Linzerinnen, in Satz zwei gelang Vacenovska beinahe ein kleines Tischtenniswunder, als sie ein 4:10 in ein 10:10 verwandelte, jedoch unglücklich 10:12 unterlag. Es entwickelte sich im weiteren Verlauf ein echter Tischtenniskrimi auf allerhöchstem spielerischem Niveau! Mit einem besseren und glücklicheren Ende für Vacenovska, die sich knapp im fünften Satz durchsetzen konnte. Neuer Zwischenstand mittlerweile 2:1 für Linz. </p>
<p class="MsoNormal">Fortgesetzt wurde der Abend mit dem Doppel Fan Ying/Dodean gegen Liu Jia/Vacenovska, wobei dieser Partie im Hinblick auf den Endausgang schon fast mehr als bloß vorentscheidenden Charakter zukam – de facto musste Linz ein weiteres Mal gewinnen, um die Titelchancen weiter aufrecht zu erhalten. Dementsprechend umkämpft war diese Partie dann auch tatsächlich – kein Satz ging mit mehr als zwei Punkten Unterschied an eines der beiden Teams – die logische Konsequenz war ein Entscheidungsdurchgang. In diesem konnten sich Fan und Dodean<span style="mso-spacerun:yes"> </span>entgegen dem bisherigen Matchverlauf und vor allem aufgrund einiger starker Abwehrschläge der chinesischen Topspielerin im Schwechater Dress früh absetzten und gaben die Führung nicht mehr aus der Hand. </p>
<p class="MsoNormal">Dies war gleichbedeutend mit dem abermaligen Ausgleich – 2:2 stand es nun, wobei SVS Ströck im so wichtigen Satzverhältnis bereits mit zwei Sätzen in Führung lag. Und kundige Beobachter wussten bereits, was die Stunde geschlagen hatte:</p>
<p class="MsoNormal">Es folgte das beinahe schon klassische Duell zwischen Österreichs beiden Topspielerinnen Liu Jia und Li Qiangbing, wobei „Susi“ in der laufenden Saison immer gewinnen konnte und auch aufgrund der<span style="mso-spacerun:yes"> </span>überraschenden Auftaktniederlage Li's klare Favoritin war. Li zeigte sich davon im ersten Satz zunächst unbeeindruckt, agierte druckvoll und erspielte sich einige Satzbälle. Diese konnte sie aber allesamt nicht nutzen gab den Satz noch ab und hatte in weiterer Folge keine Chance mehr. Durch dieses 3:0 von Liu Jia ging Froschberg abermals in Führung, und nur mehr ein Einzel war ausständig. </p>
<p class="MsoNormal">Eigentlich eine gute Ausgangsposition, würde man meinen, doch lautete das letzte Einzel Sofia Polcanova – Fan Ying. Die Bezeichnung „David gegen Goliath“ wäre hier eigentlich schon untertrieben; hat die Nr.17 der Welt, Fan, doch nun seit 7 Jahren nicht mehr gegen eine Europäerin verloren, und ihre Gegnerin – ein erst 17-jähriges, aufstrebendes österreichisches Talent. Polcanova hielt sich zwar äußerst wacker und erzielte auch einige schöne Punktgewinne, mehr allerdings ließ ihre Gegnerin ganz einfach nicht zu. </p>
<p class="MsoNormal">Somit war auch nunmehr notwendige Rechenaufgabe eine leichte – beim Endstand von 3:3 hatte SVS Ströck das um zwei Sätze bessere Satzverhältnis und kürte sich damit zum wiederholten Male zum österreichischen Mannschafts-Staatsmeister. Eine gelungene Generalprobe also für das am kommenden Montag in der WSA stattfindende Rückspiel des Women-Champions-League – Finals gegen Berlin. </p>]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/damen-1/" title="Damen 1">Damen 1</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 May 2012 14:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kann SPG Walter Wels Seriensieger SVS NÖ fordern?</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/kann-spg-walter-wels-seriensieger-svs-noe-fordern/</link>
			<description>Entscheidung um den österreichen Mannschafts-Staatsmeistertitel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit jeweils überzeugenden Halfinal-Erfolgen konnten sich SPG Walter Wels (6:2 und 7:0 über ASKÖ Glas Wiesbauer Mauthausen) und SVS Niederösterreich (6:2 und 6:3 über ECE-KSV Grill Kapfenberg) für das Play-Off - Finale um den Mannschafts-Staatsmeistertitel qualifizieren. 
Es ist dies nun bereits das vierte Mal in Folge, dass sich diese beiden Mannschaften im letzten Spiel der Saison gegenüberstehen, und jedes Mal hatten die Niederösterreich das bessere Ende für sich. Auch diesmal ist das Team rund um Österreichs Topspieler Chen Weixing, Stefan Fegerl und Daniel Habesohn in der klaren Favoritenrolle, allerdings verspricht die gute Form der Welser Akteure Lehel Demeter, Zsolt Petö und Dominique Plattner durchaus einiges an Spannung. &quot;Wir werden sicher nicht vor Ehrfurcht zu Salzsäulen erstarren&quot;, so der Welser Obmann Gerhard Demelbauer in launiger Stimmung.
Das Hinspiel findet bei freiem Eintritt am Samstag, den 19.5. um 18h in der Welser Sporthalle Vogelweide statt, das Rückspiel in der Werner Schlager - Academy steigt am Sonntag den 20.5. um 10h.]]></content:encoded>
			<category>Termin</category>
			<category><a href="/berichte/herren-1/" title="Herren 1">Herren 1</a></category>
			
			<author>thomas.feilmayr@gmx.at</author>
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 18:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Newcomer werden gesucht</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/newcomer-werden-gesucht/</link>
			<description>Vor Qualispielen für die 2.Bundesliga Herren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[An diesem Wochenende ist Gumpoldskirchen Austragungsort der Qualifikationsspiele für die 2.Bundesliga Herren. Dabei geht es für die teilnehmenden Mannschaften um nicht weniger als den Aufstieg aus dem landes- in das bundesweite Tischtennis-Geschehen.&nbsp;
Teilnehmende Mannschaften sind:
<ul><li>Union Raiffeisen Oberndorf (Niederösterreich)</li><li>UTTC Kennelbach (Vorarlberg)</li><li>ASKÖ Glas Wiesbauer Mauthausen / 2 (Oberösterreich)</li><li>SPG ASKÖ Landskron / Velden (Kärnten)</li><li>SPG Judendorf / Eisbach (Steiermark)</li><li>UTTC Neumark (Salzburg)</li></ul>
Es werden zunächst zwei 3er-Vorrundengruppen gespielt, im Anschluss folgen die Platzierungsspiele (1-1, 2-2, 3-3). Die drei bestplatzierten Mannschaften steigen fix in die 2.Bundesliga Herren auf, die restlichen Teams müssen auf einen möglichen Nennungsverzicht bisheriger Bundesliga-Vereine hoffen.
Spielbeginn am Samstag, 19.5., (Vorrunden) ist 14h, Sonntag 20.5. (Platzierungsspiele) 9h. Gespielt wird in der ATUS-Halle Gumpoldskirchen, Wiener Straße 154c.]]></content:encoded>
			<category>Termin</category>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			<author>thomas.feilmayr@gmx.at</author>
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 18:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolgslauf von SPG Walter Wels geht weiter</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/erfolgslauf-von-spg-walter-wels-geht-weiter/</link>
			<description>Mauthausen im Play-Off - Halbfinale ohne Chance...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Vorzeichen für das erste Halbfinale im Play-Off um den österreichischen Mannschafts-Staatsmeistertitel standen eigentlich auf Hochspannung, nachdem sich die Welser erst vergangene Woche erstmalig zum Meister der Tischtennis-Bundesliga gekrönt hatten - auf dem Weg dahin entscheidend war das mit 6:3 äußerst knapp gewonnene Spitzenspiel gegen den späteren Vizemeister Mauthausen. Der Versuch zur Revanche war also gewissermaßen vorprogrammiert.
Der Austragungsmodus des Play-Offs sieht ein Hin- und Rückspiel vor, wobei beide Spiele an einem Wochenende ausgetragen werden.&nbsp;Am Samstag hatte zunächst Mauthausen Heimrecht, die entgültige Entscheidung sollte am Sonntag in Wels fallen.
Das Hinspiel begann mit einem klaren Doppelerfolg für die Welser Paarung Lehel Demeter / Zsolt Petö, worauf ein ebenso deutlicher Sieg von Altmeister Ding Yi über Dominique Plattner folgte. Erstmals Hochspannung kam im Einzel zwischen Petö und Ferenc Pazsy auf, wobei es dem Serben im Dress der Welser gelang, einen 0:2 - Satzrückstand zu drehen und die Messestädter so wieder in Führung zu bringen. Diese Führung sollte in weiterer Folge auch nicht mehr hergegeben werden, vor allem dank eines überragenden Lehel Demeter. Die ehemalige Nr.1 der Einzelrangliste konnte sein 3:0 gegen Mauthausen aus der Rückrunde der Bundesliga wiederholen und bewies dabei Nervenstärke, da er sowohl gegen Pazsy, als auch gegen Ding Yi jeweils über fünf Sätze gehen musste. Komplettiert wurde die Begegnung durch Siege von Petö über Bernhard Presslmayer auf Welser, und von Pazsy über Plattner auf Mauthausener Seite, womit das Endergebnis schlussendlich 6:2 für die leicht favorisierten Welser lautete, die damit schon eine echte Vorentscheidung herbeiführen konnten.
In der Tat entwickelte sich das Rückspiel dann zu einer ziemlich eindeutigen Angelegenheit: Erneut ging das Eröffnungsdoppel an die Welser, und gleich im Anschluss behielt Lehel Demeter seine weiße Weste gegen die Mauthausener im heurigen Jahr durch einen erneuten 5-Satz-Erfolg über Landsmann Pazsy. Die entgültige Entscheidung über den Aufstieg fiel dann ausgerechnet in einer Partie, die die Mauthausener eigentlich fix einkalkuliert hatten. Denn zum allerersten Mal in seiner Karriere konnte Dominique Plattner nach spannendem Kampf über die volle Distanz gegen den X-fachen früheren Staatsmeister Ding Yi reüssieren und versetzte die gut gefüllte Welser Halle in Jubelstimmung. Bei Mauthausen war daraufhin die Luft draußen, die Donaumärkter konnten in weiterer Folge keinen weiteren Satzgewinn mehr für sich verbuchen und mussten mit einem 0-7 die Heimreise antreten.
SPG Walter Wels steht damit zum wiederholten Male im Finale um den österreichischen Mannschafts-Staatsmeistertitel, welches in zwei Wochen ausgetragen werden wird. Das zweite Halbfinale bestreiten ECE-KSV Grill Kapfenberg und Serienmeister SVS Niederösterreich am kommenden Wochenende, wobei die Steirer zunächst Heimrecht haben.

]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-1/" title="Herren 1">Herren 1</a></category>
			
			<author>thomas.feilmayr@gmx.at</author>
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Meistertitel erstmals an SPG Walter Wels</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/meistertitel-erstmals-an-spg-walter-wels/</link>
			<description>Messestädter bleiben in der Entscheidung ungefährdet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Favoritenrolle war ihnen spätestens seit dem Erfolg im &quot;vorgezogenen&quot; Titelduell mit ASKÖ Glas Wiesbauer Mauthausen nicht mehr zu nehmen, und mittlerweile ist es nun auch getane Sache: Der Bundesliga-Meistertitel in der österreichischen Tischtennis-Bundesliga geht zum ersten Mal an SPG Walter Wels, in der Besetzung Lehel Demeter, Zsolt Petö und Dominique Plattner.
Möglich gemacht haben das drei ungefährdete Siege in den letzten drei Duellen. Nachdem weder am Donnerstag dem Tabellenletzten Don Bosco Graz, noch am Samstag dem Wiener Sportklub auch nur ein Ehrenpunkt überlassen wurde, gab es auch im allerletzten Spiel der Saison gegen UTTC Stockerau einen deutlichen 6:2 - Erfolg. Sensationell dabei war der Erfolg von Österreichs B-Nationalteamspieler Dominique Plattner über Topspieler Adam Pattantyus, der sich nach seiner erfolgreichen Olympia-Qualifikation nunmehr zur erweiterten europäischen Spitze zählen darf. 
Die Freude auf Seiten der Oberösterreicher war natürlich denkbar groß, überhaupt, wenn man an die erste Saisonhälfte zurückdenkt - die begann für den erklärten Titelkanditaten ja bekanntlich mit einem unsanften Ausrutscher in Tirol und endete überdies mit dem Herbstmeistertitel für den Lokalrivalen Mauthausen. Das Frühjahr aber stand ganz im Zeichen der Welser: Mit der Maximalausbeute von 12 Siegen aus 12 Spielen gelang es doch noch, das große Ziel Bundesliga-Meistertitel zu verwirklichen. &quot;Ein Traum ist wahr geworden&quot;, so der Welser Präsident Bernhard Humer, der sich zusammen mit Obmann Gerhard Demelbauer und dem sportlichen Leiter Hans Bräuml einer Sektdusche unterziehen musste.
Gespannt sein darf man nun auf die in Kürze beginnenden Play-Offs, wenn es erneut zum Duell zwischen Wels und Mauthausen kommt; auf den Gewinner wartet im Finale dann wohl Seriensieger SVS NÖ.
]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-1/" title="Herren 1">Herren 1</a></category>
			
			<author>thomas.feilmayr@gmx.at</author>
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 00:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>alea iacta est – Gratulation in die Steiermark</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/alea-iacta-est-gratulation-in-die-steiermark/</link>
			<description>Wie das Hinspiel zwei Tage zuvor, gewann die SPG Raika Ligist auch das Rückspiel gegen Saalfelden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE" lang="DE">Zum Rückspiel selbst gibt es im Wesentlichen zum Vergleich des Hinspiels nicht viel Neues zu berichten: Qian Qianli und Zhang Jie gewannen wieder all ihre Spiele, diesmal sogar ohne Satzverlust und konnten somit die Basis für den Erfolg legen. Wieder sehr stark präsentierte sich einmal mehr Thomas Müllner in den Reihen der Steirer: 3:0 Erfolge gegen Stefan Grundner und Yuriy Matviychuk, gefolgt von einem 3:1 gegen Christian Luginger. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE" lang="DE"></span><span style="mso-ansi-language: DE" lang="DE">Auf Seiten der Saalfeldener konnten lediglich Florian Heine und Yuriy Matviychuk gegen Christoph Zwick siegreich bleiben und somit für die Ehrenpunkte sorgen. Im Namen des Redaktionsteams darf man beiden Teams zu einer herausragenden Saison, sowie zum Aufstieg gratulieren. Mit der SPG Raika Ligist und dem ASVÖ Ohlicher Saalfelden darf sich die 1. Herren-Bundesliga ebenso über interessante, neue Teams freuen und einer gewiss spannenden Saison entgegen blicken.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Zu guter Letzte noch ein kleines Fazit aus Saalfeldener Sicht zur heurigen Bundesligasaison: „Das Ziel, nur mit Einheimischen bzw. Salzburger Spielern in die heurige Saison zu starten, war die richtige Entscheidung des Vereines. Angestrebt wurde ein vorderer Platz im Mittelfeld. Durch die hervorragenden Leistungen der jungen Spieler Christian Luginger (17 Jahre) und Stefan Grundner<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>(22 Jahre), sowie der beiden Routiniers Bernhard Weiss und Florian Heine konnte man zusammen mit dem herausragend spielenden Yuriy Matviychuk eine sehr ausgeglichene Mannschaft stellen, die sich in einen richtigen „Spielrausch“ im Laufe der Saison hineingesteigert hatte. Die einzigen Spiele, die an die Gegner verloren gingen, waren die Spiele gegen die Ligister Startruppe. 11 Siege, 1 Unentschieden und nur 2 Niederlagen in der Vorrunde bedeuteten den hervorragenden 2. Platz in der Gruppe A der 2. Herren-Bundesliga. </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Im Halbfinale wurde dann Wiener Neudorf in zwei spannenden Spielen ausgeschaltet und nur im Finale hatte man gegen Ligist keine Chance. Saalfelden erging es gleich wie den Kapfenbergern, die ebenfalls beide Partien gegen Ligist hoch verloren hatten. Der Aufstieg in die 1. Herren-Bundesliga bedeutet den Höhepunkt im Saalfeldener Tischtennissport und man freut sich bereits auf hochklassige Gegner im Herbst. Fegerl, Habesohn und vielleicht auch Schlager sowie alle anderen ausländischen Profis, die in der 1. Herren-Bundesliga im Einsatz sind, werden nach Saalfelden kommen und gegen den ASVÖ Ohlicher Saalfelden antreten. Es wird wohl sehr schwer werden, als Amateurmannschaft dort dem Abstieg zu entgehen, aber Saalfeldens Truppe wird sich in dieser Profi- bzw. Halbprofiliga so teuer wie möglich verkaufen.“</p>]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 20:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ligist ebnet Weg zum 2. Bundesliga Titel</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/ligist-ebnet-weg-zum-2-bundesliga-titel/</link>
			<description>Vor einer tollen Kulisse gewann die SPG Raika Ligist das Final-Hinspiel souverän mit 9:2 gegen den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Vorab sollte angemerkt werden, dass die beiden gebürtigen Chinesen Qian Qianli und Zhang Jie auf Seiten der Steirer unbesiegt blieben. Aber sie mussten hart für ihre Erfolge „arbeiten“ und so hatte Christian Luginger auf Seiten der Saalefeldener die Sensation am Schläger: zwei zu eins in Sätzen war der überraschend Dritte der österreichischen Staatsmeisterschaften voran gelegen, verlor den vierten Satz jedoch denkbar knapp. Der finale Satz war dann ein leichter für den ehemaligen Nationalteamspieler Qian Qianli, welcher somit die Sensation des Abends gerade noch abwenden konnte. </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Eine weitere, unglaubich knappe Partie lieferten sich die zwei Nachwuchsspieler: Christian Luginger führte auch hier wieder, diese mal sogar zwei zu null in Sätzen. Thomas Müllner in Reihen der Ligister konnte jedoch zurück fighten und sich in packenden fünf Sätzen durchsetzen. Ebenso konnte der Steirer Christoph Zwick eine zwei zu null Satzführung gegen Florian Heine nicht nachhause spielen und unterlag schlussendlich doch noch.</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">In der letzten Partie des Abends aber dann <b>die Sensation</b> des Final-Hinspiels: Thomas Müllner, beflügelt vom heroischen Erfolg im Nachwuchsduell, konnte Saalfeldens Nummer eins Yuriy Matviychuk verdient besiegen. Somit war nach langen 2:45 Stunden, gemessen für ein souverän wirkendes 9:2, Ligist ein würdiger Sieger. Das sonntägige Rückspiel in Ligist ist wohl garantiert nur noch reine Formsache für den zukünftigen 2. Bundesliga Champion aus der Steiermark.</p>]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 22:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Herzliche Glückwünsche nach Kärnten!</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/herzliche-glueckwuensche-nach-kaernten/</link>
			<description>SC Ossiachersee-Bodensdorf 2 sicherte sich, mit zwei Siegen in den letzten beiden Runden, souverän...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Verfolger TTV Wiener Neudorf 1947 hatte schon vor der abschließenden Sammelrunde, die in Baden durchgeführt wurde, nur noch theoretische Chancen den Titel nach Niederösterreich zu holen. Dazu hätte es jedoch einerseits zweier Siege bedurft, andererseits mussten die Neudorferinnen auf zumindest einen Selbstfaller des bisherigen Leaders gegen in der Tabelle im unteren Drittel angesiedelte Vereine hoffen. Doch dazu sollte es nicht kommen. Sowohl gegen ESV-Böhler Edelstahl Bruck an der Mur als auch gegen UTTC Oberwart ließen die Kärntnerinnen Katja Tomazic, Evelyn Schätzer und Sarah Strohmayer nie einen Zweifel daran, wer sich dieses Jahr den Meistertitel der 2. Damenbundesliga einheimsen würde. Beide Spiele wurden überzeugend, jeweils 6-1 gewonnen und der Titel somit aus eigener Kraft sichergestellt. 
Wiener Neudorf hingegen konnte sich zwar gegen Union Raiffeisen Oberndorf noch knapp mit 6-4 durchsetzen, musste sich dann allerdings den Gastgeberinnen aus Baden mit demselben Score geschlagen geben. Überragend agierte in dieser Begegnung Badens Orsolya Körmendi, die alle drei Spiele für sich verbuchen konnte. Da sich auch Silvana Winkler nur Monica Benkö geschlagen geben musste, blieb es Claudia Faltinger vorbehalten für den entscheidenden sechsten Punkt zu sorgen, was sie schließlich auch mit einem 3-1 gegen Andrea Wachter vollbrachte.
Große Auswirkungen auf die Spitze der Endabrechnung brachte dieser Sieg jedoch nicht mehr. Ossiachersee-Bodensdorf sicherte sich den Titel mit schlussendlich vier Punkten Vorsprung auf Wiener Neudorf und deren sechs auf Baden. &nbsp;
Sehr spannend ging es auch in der hinteren Tabellenhälfte zur Sache. Abgesehen von der etwas überforderten Mannschaft von SPG TTV Ob. Triestingtal/Guntramsdorf 2, die keinen Zähler in der laufenden Meisterschaft verbuchen konnte, war es aufregend bis zur letzten Runde. Zwischen dem Siebenten der Endtabelle SPG WAT Mariahilf Wien/Langenzersdorf und dem vorletzten UTTC Oberwart lagen schlussendlich vier Punkte. Vom vorletzten Platz konnte sich der südburgenländische Traditionsklub auch mit einem überraschenden Sieg gegen den Tabellenachten ASVÖ TTC Olympic Wien nicht mehr befreien. Beste Einzelspielerin der Liga wurde Daniela Petrekova von TTC Campus Brigittenau Kontakt Wien mit einem imposanten Spielverhältnis von 48-8. 
Damit ging eine ereignisreiche und spannende Saison 2011/12 in der 2. Damenbundesliga zu Ende. Man darf neugierig sein, welche Mannschaften in der kommenden Saison, in welcher Besetzung, antreten werden.]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/damen-2/" title="Damen 2">Damen 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 18:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Saalfelden bucht Ticket für 1. Bundesliga</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/saalfelden-bucht-ticket-fuer-1-bundesliga/</link>
			<description>Es war angerichtet im Franz Fürst Freizeitzentrum in Wiener Neudorf und die Ausgangslage versprach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Der Freitagabend begann sehr verheißungsvoll für die Niederösterreicher und man konnte schnell 4:1 in Führung gehen, wobei das Spitzenduell zwischen Kolodziejczyk (NEUD) und Matviychuk (SAAL) gleich zu Beginn stattfand. Der polnische Legionär in Reihen von Wr. Neudorf konnte sich in vier engen <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>Sätzen durchsetzen und so für die Revanche aus der Niederlage im Hinspiel sorgen. Sicherlich eine der Schnittpartien ging somit bereits früh an die Heimischen und die tolle Stimmung „sollte“ Wr. Neudorf weiter voran peitschen.</p>
<p class="MsoNormal">Jedoch stand es dann einige Momente später plötzlich 5:4 für Saalfelden, wobei sich die Salzburger hier zwei Mal knapp in fünf Sätzen durchsetzen konnten: einerseits Matviychuk gegen Al Samhoury und Weiss gegen Levenko. Damit war Saalfelden wieder voll im Plan und in Richtung Aufstieg unterwegs. </p>
<p class="MsoNormal">Die anschließenden drei Spiele konnte dann wiederum Wr. Neudorf gewinnen und so ging man mit 7:5 in Front, wobei das Satzverhältnis an diesem Abend bislang „nur“ 25:21 laut. Dies könnte sich gegen Ende als durchaus entscheidend herausstellen. </p>
<p class="MsoNormal">Es kam, ähnlich spannend wie in einem Alfred Hitchcock Thriller, wie es kommen sollte: Wr. Neudorf gewann zwei seiner letzten drei Spiele und so stand es am Ende dieses hochklassigen Tischtennisabends 9:6. Somit muss das Satzverhältnis über den Aufsteiger in die 1. Bundesliga entscheiden und knapper konnte es in solch einem Duell nicht zugehen: 32:26 lautete das Satzverhältnis an diesem Abend für Wiener Neudorf - 34:24 für Saalfelden ging es im Hinspiel aus. </p>
<p class="MsoNormal">Somit darf man den Salzburgern nach 30 Matches (15:15) und 116 Sätzen (60:56) zum Finaleinzug sehr herzlich gratulieren und viel Erfolg in Österreichs höchster Spielklasse im kommenden Jahr wünschen. </p>]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 13:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ligist steht als Aufsteiger in die 1. Bundesliga fest</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/ligist-steht-als-aufsteiger-in-die-1-bundesliga-fest/</link>
			<description>Keine Überraschung im zweiten Halbfinale der 2. Tischtennisbundesliga</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die bereits zu Beginn der Saison als hoher Favorit gehandelte Mannschaft von SPG Raika Ligist hatte im steirischen Derby gegen ece-KSV-GRILL Kapfenberg 2 wie erwartet und auch von Kapfenberg Vereinsobmann Wolfgang Heimrath befürchtet keine nennenswerten Probleme. Bereits das Hinspiel am vergangenen Samstag in Kapfenberg wurde zu einer überaus einseitigen Angelegenheit. Da Kapfenberg auf Miklos Somosi verzichten musste, waren die Chancen für die Hausherren ohnehin nur theoretischer Natur. Ligist, mit den Nummern eins und zwei der Einzelrangliste Jie Zhang und Qianli Qian (vielen noch als österreichischer Teamspieler und Teilnehmer an unzähligen Großveranstaltungen ein Begriff) musste zwar in Person von Thomas Müllner (gegen Hannes Zenz) das erste Spiel abgeben, konnte sich jedoch in Folge, auch aufgrund der beiden souverän agierenden Spitzenspieler klar absetzen. Lediglich David Vorcnik vermochte noch zu punkten, indem er (bemerkenswerterweise ohne Einspielzeit und mit einem geborgten Schläger) gegen Christoph Zwick und Müllner gewinnen konnte und auch gegen Qianli Qian nur hauchdünn mit 2-3 an einer großen Überraschung vorbeischrammte. Schlussendlich war aber am Erfolg Ligists nicht zu rütteln und es stand ein 9-3 Auswärtssieg zu Buche.
Damit wurde das sonntägige Rückspiel natürlich zu einer Formsache. Da Vorcnik auf Kapfenberger Seite durch Mario Tawadrous ersetzt wurde, konnte Kapfenberg diesmal gar nicht anschreiben und somit sicherte sich Ligist mit einem souveränen 9-0 den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Für Kapfenberg stellt die Niederlage kein besonders großes Problem dar, stellen sie doch bereits eine Mannschaft in der 1. Bundesliga. Gespannt darf man sein, ob der Sieger der zweiten Halbfinalbegegnung im Finale mehr gegen Ligist ausrichten kann als Kapfenberg. Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg nach Ligist.]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 14:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die 2. Bundesliga im Bann der Aufstiegsspiele</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/die-2-bundesliga-im-bann-der-aufstiegsspiele/</link>
			<description>Nach einem, je nach Gruppe, unterschiedlich verlaufenen Grunddurchgang ermitteln die vier stärksten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Voraussetzungen der beiden „Kreuzspiele“ (Semifinali) könnten kaum unterschiedlicher sein. Im ersten Halbfinale treffen die Mannschaften von Wiener Neudorf, welche sich erst im letzten Satz des Grunddurchgangs den Sieg der Gruppe B sichern konnte, und die Truppe von ASVÖ Tischtennis Ohlicher Saalfelden bereits am 23.03. in Salzburg aufeinander. Saalfelden konnte sich bereits früh und souverän den zweiten Platz der Gruppe A hinter Titelfavorit SPG Raika Ligist sichern. Dieses Duell dürfte wohl einen (weiteren) Thriller mit Wiener Neudorfer Beteiligung bringen. 
So gab sich auch Wiener Neudorfs Tarek Al-Samhoury im Interview betont vorsichtig. „Ich denke es wird eine ganz knappe Sache, eine echte 50:50 Partie“, so Al-Samhoury. „Saalfelden ist eine extrem ausgeglichene Truppe, auf höchstem Niveau, aber wir hoffen natürlich ihnen Paroli bieten zu können. Vor allem das Rückspiel vor den eigenen Fans wird sicher etwas ganz Besonderes“, fiebert er dem Duell bereits entgegen. 
Große Bedeutung wird für Saalfelden wohl ihrer Nummer Eins, Yuriy Matviychuk zukommen, der bisher aus einer sehr kompakten Mannschaft heraussticht. Für Wiener Neudorf wiederum könnte es zum Problem werden, dass Nachwuchsspieler Jürgen Hönigsperger bis dato in den Spitzenpartien noch nicht anschreiben konnte. Wojciech Kolodziejczyk jedoch, der die Einzelrangliste der Gruppe B souverän für sich entscheiden konnte, ist in zumindest drei seiner Einzelmatches klarer Favorit. Entschieden dürfte die ganze Begegnung in den „Mittelfeldduellen“ zwischen Al-Samhoury und Dmitrij Levenko auf Neudorfer bzw. Christian Luginger, Bernhard Weiss und Florian Heine auf Saalfeldner Seite werden. Spannung ist auf jeden Fall garantiert. Da Levenko mit dem iranischen Team bereits am Samstag zur Team-Weltmeisterschaft reist, steht der genaue Zeitpunkt des Rückspiels allerdings noch nicht fest.
Ganz anders präsentiert sich die Ausgangslage des zweiten Halbfinales. &nbsp;Am Samstag (15 Uhr) empfängt der krasse Außenseiter ece-KSV-GRILL Kapfenberg 2 den hohen Favoriten SPG Raika Ligist zum steirischen Derby. Kapfenberg konnte sich (nicht zuletzt dank Wiener Neudorfer Schützenhilfe) erst in der letzten Runde den zweiten Rang der Gruppe B sichern. Nach durchwachsenem Herbst rechneten die Männer um Miklos Somosi vermutlich selbst nicht mehr mir dieser Platzierung, die jedoch durch eine tolle Rückrunde, mit Siegen gegen alle Topmannschaften, noch erreicht werden konnte. Dennoch wäre alles andere als ein deutlicher Erfolg der von Jie Zhang und Qianli Qian angeführten Ligister wohl eine Topsensation. „Realistisch betrachtet dürfte Ligist der Aufstieg wohl nicht zu nehmen sein“, gibt sich auch der Kapfenberger Vereinsobmann Wolfgang Heimrath keinen großen Illusionen hin. Da sich auch die beiden weiteren Akteure Ligists, nämlich Thomas Müllner und Christoph Zwick, mit positiven Spielverhältnissen unter den Top 14 der Einzelrangliste befinden, ist diese Einschätzung wohl treffend. Trotzdem werden sich die Kapfenberger Miklos Somosi, Hannes Zenz, David Vorcnik und Joachim Hasenburger sicher nicht kampflos geschlagen geben. 
Ein spannendes Wochenende mit Spielen auf höchstem Niveau ist den Tischtennisfans jedenfalls sicher. Man wird sehen, welche zwei Mannschaften nächstes Jahr die 1. Bundesliga bereichern werden.]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 17:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BAC Baden muss sich aus dem Titelrennen verabschieden</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/bac-baden-muss-sich-aus-dem-titelrennen-verabschieden/</link>
			<description>Die 2. Damen Bundesliga ist zwei Runden vor Schluss nur noch ein Zweikampf</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwei Runden vor Schluss einer sehr spannenden Meisterschaft der 2. Damenbundesliga musste sich BAC Baden verfrüht aus dem Titelkampf verabschieden. Die Niederösterreicherinnen hatten vergangenen Samstag die Möglichkeit bis auf zwei Punkte an den, erst einmal in dieser Saison unterlegenen, Spitzenreiter SC Ossiachersee-Bodensdorf 2 heranzukommen und somit für ein absolutes Herzschlagfinale in den letzen beiden Runden zu sorgen. Dazu musste allerdings ein Sieg im direkten Duell her. Da die erste Begegnung dieser beiden Mannschaften in der Hinrunde 5-5 geendet hatte, schien alles möglich zu sein. 
Das Match begann auch durchaus vielversprechend für die Damen aus der Biedermeierstadt. Orsolya Körmendi konnte Baden durch ein 3-0 gegen Sarah Strohmeier rasch in Führung bringen. Nachdem Katja Tomazic mit demselben Ergebnis gegen Claudia Faltinger erfolgreich war und somit den Ausgleich erzielen konnte, brachte Silvana Winkler Baden erneut in Front. Evelyn Schätzer konnte zwar einen Satz für sich verbuchen aber schließlich setzte sich Winkler durch. Nach gewonnenem Doppel brachte Tomazic (gegen Körmendi) Bodensdorf jedoch erstmals an diesem Tag in Führung, welche Winkler jedoch standesgemäß (als fünfte der Einzelrangliste) gegen Strohmeier ausgleichen konnte. Dann folgten zwei sogenannte Schnittpartien. Faltinger trat gegen Schätzer an, gegen die sie im Herbst noch mit 3-0 deutlich erfolgreich war. Diesmal jedoch erwies sich die Kärntnerin als zu stark. Ein 3-1 Sieg brachte die Mannschaft aus Österreichs südlichstem Bundesland bis auf einen Punkt an die Verteidigung der Tabellenspitze heran (dazu hätte ein 5-5 gereicht). Diesen steuerte sofort im Anschluss, einmal mehr, Tomazic im Spitzenspiel gegen Winkler bei. Damit hält Katja Tomazic bei einem beeindruckenden Spielverhältnis von 22-3. Den Sieg für Ossiachersee-Bodensdorf stellte dann noch Schätzer mit einem knappen Fünfsatzsieg gegen Körmendi sicher.
Nun verbleibt Wiener Neudorf als einziger Konkurrent der Kärntnerinnen, welche allerdings vermeintlich auch noch das einfachere Restprogramm aufweisen. Wiener Neudorf muss schließlich in der letzen Sammelrunde noch gegen Baden antreten, die dann auch noch auf ihren Heimvorteil bauen können, da die letzten Spiele in Baden ausgetragen werden. Ossiachersee-Bodensdorf wiederum spielt noch gegen die Mannschaften von UTTC Oberwart (die Südburgenländerinnen liegen nach einer durchwachsenen Saison nur auf dem vorletzen Tabellenplatz) und gegen ESV-Böhler Edelstahl Bruck an der Mur, die mit 13 erzielten Punkten ebenfalls im hinteren Tabellendrittel angesiedelt sind. Somit wird die Aufgabe für Wiener Neudorf, den Titel doch noch nach Niederösterreich zu holen, wohl eine sehr schwierige.
]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/damen-2/" title="Damen 2">Damen 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 20:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der große Sieger heißt SPG Walter Wels</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/der-grosse-sieger-heisst-spg-walter-wels/</link>
			<description>Messestädter gewinnen Titelduell mit Mauthausen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sonntag, der 11. März 2012 - ein Tag, an den man sich in Wels noch lange erinnern wird. Erstmals in der Vereinsgeschichte stehen nun alle Türen offen auf dem Weg zum Meistertitel in der österreichischen Tischtennis-Bundesliga - nachdem man sich in den letzten drei Jahren jeweils mit dem Vizemeistertitel begnügen hat müssen. 
Möglich gemacht hat dies ein denkbar knapper 6:3 - Heimerfolg gegen den bis dato noch ungeschlagenen direkten Konkurrenten ASKÖ Glas Wiesbauer Mauthausen, wobei der Spielverlauf durch ein ständiges Hin und Her, gepaart mit jeder Menge Dramatik und vielen Emotionen, gekennzeichnet war. Nachfolgend die Chronologie der Ereignisse:
<b>8h00</b> - In Wels gehen die Lichter an. In knapp eineinhalb Stunden wird der lang erwartete, große Showdown beginnen.<br /><br /><b>8h30</b> - Beide Mannschaften sind mittlerweile vollständig und beginnen mit dem Warm-Up. Auf Seiten der Welser sind das Lehel Demeter, Zsolt Petö und Dominique Plattner, für Mauthausen treten Ding Yi, Ferenc Pazsy und Bernhard Preßlmayer an.<br /><br /><b>8h40</b> - Die Halle beginnt sich langsam, aber stetig zu füllen. Eine große Frage bereits vorweg: Wie groß wird der Publikumsandrang werden? Kann der Heimvorteil die Welser zu einer neuen Höchstleistung beflügeln?<br /><br /><b>9h10</b> - Ein vollbesetzter Mauthausener Fan-Bus trifft ein, dem stehen zahlreiche einheimische Unterstützer entgegen.<br /><br /><b>9h25</b> - Der Spielbeginn steht jetzt kurz bevor, die Anspannung ist überall zu spüren. <br /><br /><b>9h45</b> - Nach ausführlicher Eröffnungszeremonie geht es nun ans Eingemachte. Das Eröffnungsdoppel bestreiten für Wels Lehel Demeter / Zsolt Petö, auf Seiten der Mauthausener gehen Bernhard Presslmayer / Ferenc Pazsy ins Rennen. Es ist dies das Duell der beiden besten Doppel der laufenden Saison.<br /><br />Der erste Satz bringt ein Abtasten beider Teams, wobei die Welser am Ende etwas aktiver sind - ein 11:8 ist der Lohn. Es folgen nun längere und intensiver geführte Ballwechsel, wobei die Mauthausener mit der Zeit immer besser ins Spiel finden und, knapp aber doch, den Satzausgleich schaffen. Davon bleiben Demeter / Petö auf Seiten der Heimischen unbeeindruckt, die beiden können Satz 3 glatt mit 11:4 für sich entscheiden. In derselben Tonart gehts zu Beginn des vierten Durchgangs weiter, wobei sich bei Petö aber zunehmend Geniee mit Wahnsinn abwechseln. Pazsy / Preßlmayer holt kontinuierlich auf und schafft trotz eines 7:9 - Rückstandes tatsächlich noch den Satzausgleich.<br />Das Welser Team startet nun sichtlich nervös in den Entscheidungssatz - bei 5:1 für Mauthausen werden die Seiten gewechselt. Aber auch den Gästen gelingt es nicht, den Vorsprung zu halten - bald steht es 6:6, nach zwei spektakulären Ballwechseln. Das sollte sich am Ende rächen - mit dem Publikum im Rücken schaffen die Welser durch zwei Fehler von Pazsy im Nachspiel den Matchgewinn und können so gleich zu Beginn wichtiges Selbstvertrauen tanken.<br /><br /><b>10h18 - </b>1:0 Wels <br /><br /><b>10h25</b> - Es geht los mit den Einzeln: Dominique Plattner trifft auf Ding Yi, Lehel Demeter duelliert sich mit Bernhard Presslmayer.<br /><br /><b>Bernhard Preßlmayer vs. Lehel Demeter</b><br /><br />Der ehemalige Ranglistenerste aus Ungarn im Dienste der Welser agiert von Beginn an äußerst druckvoll - insbesondere mit seiner schnellen Rückhand - und lässt Preßlmayer nur selten die Initiative über. Zwei schnelle Satzgewinne für Demeter sind die Folge, erst der dritte Satz verläuft einigermaße ausgeglichen. Zwischenzeitlich wird Demeter - es sollte nicht das einzige Mal an dem Vormittag bleiben - ein Rückhand-Service als Fehler gewertet, was ihn ziemlich aus der Fassung bringt; dennoch kann er die Partie schlussendlich 3:0 gewinnen.<br /><br />Neuer Zwischenstand - 2:0 Wels<br /><br /><b>Dominique Plattner vs. Ding Yi</b><br /><br />B-Nationalteamspieler Plattner legt in dieser Partie einen Blitzstart hin (7:1), das reicht dann auch für ein 11:5. Der zweite Satz dagegen verläuft umgekehrt, Ding Yi führt schnell 6:2, Plattner kämpft zwar weiter, kann aber nicht mehr entscheidend aufholen, was den Satzgleichstand zur Folge hat. Mauthausens Altstar spielt in weiterer Folge konsequenter und punktet vor allem mit seinem Service und einigen geschickten Tempowechsel. Plattner kämpft zwar verbissen weiter, ist aber in den Sätzen drei und vier jeweils der knapp unterlegene Spieler.<br /><br />Erstmals hat Mauthausen nun angeschrieben - Spielstand 2:1 Wels<br /><br /><b>10h47 - Zsolt Petö vs. Ferenc Pazsy</b><br /><br />Petö agiert oft weit hinter dem Tisch und punktet mit beidseitigen Topspin-Schwingern. Pazsy dagegen bleibt vorne am Tisch und macht die kleinen Punkte. Der Eröffnungssatz geht denkbar knapp mit 11:9 an den Mauthausener. Das bringt Petö aber erst so richtig in Fahr, er wird nun immer beweglicher und stellt Pazsy mehr und mehr vor unlösbare Probleme. Der Lohn sind drei aufeinander folgende, ungefährdete Satzgewinne, womit die Welser Führung wieder auf zwei Partien anwächst.
Neuer Zwischenstand - 3:1 Wels<br /><br /><b>10h56 - Lehel Demeter vs. Ding Yi</b><br /><br />Demeter punktet oft mit schnellen Service in die Rückhand des Austro-Chinesen, der darauf keine wirkliche Antwort findet; darüber hinaus scheint ihm die gewohnte Spritzigkeit abhanden gekommen zu sein. Erst in der Mitte des dritten Satzes, nach zwei deutlichen Satzverlusten, erwacht Ding Yi´s Kämpferherz, Demeter dagegen unterlaufen ein paar Flüchtigkeitsfehler, die ihn letzendlich diesen Satz kosten. Kurz darauf sieht man aber wieder eine hochkonzentrierte Welser Nr.1, der sich den vierten Satz in einigermaßen souveränder Manier sichert und damit schon für eine kleine Vorentscheidung sorgt.<br /><br />Es steht nun bereits 4:1 für Wels, Mauthausen ist nun gezwungen, zu punkten, um noch im Rennen zu bleiben.<br /><br /><b>11h08 - Zsolt Petö vs. Bernhard Preßlmayer</b><br /><br />Mit dem Rücken zur Wand, spielt der langjährige österreichische Teamspieler Preßlmayer im ersten Satz taktisch äußerst geschickt, lässt Petö kaum ins Spiel und gewinnt verdient 11:8. Der Welser kann sich im zweiten Durchgang dann zunächst etwas erfangen und hat ab 10:8 für ihn mehrere Satzbälle, die er aber allesamt mit leicht überhasteten Aktionen vergibt. Preßlmayer holt sich schließlich etwas überraschend auch den zweiten Satz, worauf Petö völlig entnervt die Partie für sich als beendet erklärt und in der Folge sang- und klanglos mit 3:11 untergeht.<br /><br />Ein erster Ranschnuppern für Mauthausen - es steht aber noch 4:2 für Wels<br /><br /><b>11h21 - Dominique Plattner vs Ferenc Pazsy</b><br /><br />Das Duell der beiden Ex-Teamkollegen verspricht Brisanz: Einerseits stand Pazsy im letzten Jahr noch in den Diensten der Welser, andererseits konnte Plattner diese Partie in der Hinrunde sensationell für sich entscheiden - Ein erneuter Sieg des Welser würde am heutigen Tag wohl schon die Entscheidung bedeuten. Dessen allerdings ist sich Pazsy offenbar mehr als bewusst - mit seiner mächtigen Vorhand diktiert er das Geschehen und treibt Plattner immer wieder in die Defensive; das reicht für eine baldige 2:0 - Satzführung. Erst im dritten Satz kann Plattner öfters dagegen halten und auch aus der Halbdistanz punkten. Pazsy bleibt aber zu jedem Zeitpunkt hochkonzentriert, der Lohn ist ein 11:9 und damit der 3:0 - Matchgewinn.<br /><br />Jetzt trennen die beiden Mannschaften nur mehr eine Partie - 4:3 Wels<br /><br /><b>11h37 - Zsolt Petö vs. Ding Yi</b><br /><br />Kann sich Welser nach seiner 0:3 - Niederlage wieder erfangen? Die Antwort: Ja, und Wie! Petö spielt in den ersten beiden Sätze wie ausgewechselt, lässt Ding Yi nur die Zuschauerrolle über und liegt nach weniger als 10 Minuten mit 2:0 in Führung. Daraufhin legt Petö eine kleine Verschnaufpause ein, die Ding Yi sofort ausnützt; er sichert sich den dritten Satz mit 11:7. Der vierte Durchgang ist schließlich der bis dahin hochklassigste dieses Tages, man merkt beiden Akteuren den Siegeswillen an.&nbsp;Ding Yi eröffnet die Ballwechsel von ihm gewohnten, harten Vorhand-Schüssen, doch Petö beantwortet jeden einzelnen mit sensationellen Gegenspins; der Welser leistet sich fast keine Fehler&nbsp;mehr und gewinnt am Ende hochverdient mit 11:7 und 3:1.<br /><br />Der Sieg ist nun zum Greifen nah - 5:3 Wels<br /><br /><b>11h52 - Lehel Demeter vs Ferenc Pazsy</b><br /><br />Dass sich diese beiden Spieler nahezu in- und auswendig kennen, merkt man bereits im erster Satz, der nach ständig wechselnden Führungen ins Nachspiel geht. Doch dann wird Demeter bei 14:14 zum wiederholten Mal ein Rückhand-Service abgezählt, was zu lautstarken Diskussionen in der Halle führt. Pazsy bleibt davon unbeeindruckt, macht den nächsten Punkt und gewinnt 16:14.<br />Der zweite Satz steht bei Demeter unter dem Motto &quot;Jetzt erst recht&quot; - er geht volles Risiko und trifft dabei jeden Ball - 11:1 für den Welser.<br />Dass es in dieser Tonart nicht weitergehen würde, war klar - jedoch kann Demeter im folgenden Satz schlicht gar keine Akzente setzen, Pazsy behält einen kühlen Kopf und gewinnt mit 11:6. Am Nebentisch beginnt derweil die allerletzte Partie zwischen Plattner und Preßlmayer, deren Ausgang völlig offen ist. Für die Heimischen daher am Besten, würde Demeter die Partie noch drehen und damit den Sack zumachen. Der vierte Satz bringt wie schon der erste ein ewiges Hin und Her, die Spannung ist kaum auszuhalten. Demeter zeigt gegen Ende hin etwas mehr Biss als sein Kontrahent, punktet oft mit seiner Rückhand und kann den Satz mit seinem vierten Satzball 13:11 gewinnen. Den Schwung daraus kann der Welser ohne Abstriche in den Entscheidungssatz mitnehmen; er spielt Pazsy nun immer mehr an die Wand, gewinnt die Partie verdientermaßen und bring damit die Halle in Jubelstimmung.<br /><br /><b>12h20 - Es ist vollbracht: 6:3 für Wels</b>

Stimmen zum Spiel:
<b>Johann Bräuml (Sportlicher Leiter SPG Walter Wels):</b>
&quot;Spannender hätte es nicht sein können, es war ein toller Vormittag für alle Tischtennis-Freunde. Wir haben unser Ziel natürlich erreicht und sind jetzt neuer Tabellenführer, aber abgerechnet wird dennoch erst zum Schluss. 
(Angesprochen auf das vermutliche Play-Off-Duell wieder mit Mauthausen) Hier werden die Karten wieder neu gemischt, es sind zwei gänzlich offene Spiele. Klarerweise hofft jeder hier in Wels auf ein Weiterkommen und damit ein Finale gegen SVS NÖ.&quot;
<b>Hans Friedinger (OÖTTV-Präsident und Funktionär bei Mauthausen):</b>
Es waren heute die beiden besten Teams der Liga am Werk - dementsprechend hoch war das sportliche Niveau insgesamt; und natürlich hat es einige ganz knappe Partien gegeben, die auch anders ausgehen hätten können. Faktum ist, Wels hat mit 6:3 gewonnen, also Gratulation zum Meistertitel. Als Präsident des OÖ Tischtennisverbandes hat es mich sehr gefreut, dass beide Mannschaften so viele Fans (der Mauthausener Anhang ist mit einem eigenen Fan-Bus gekommen, Anm. d. Red.) hinter sich hatten, das war wieder eine tolle Werbung für unseren Sport
<b>Dominique Plattner (SPG Walter Wels):</b>
Die ganze Mannschaft hat heute eine super Leistung geboten, die Freude ist riesengroß. Ich bin selber mit meiner Leistung heute, auch wenn ich letztendlich zweimal verloren haben, nicht unzufrieden; vor allem gegen Ding Yi war es so knapp wie noch nie, bedenkt man außerdem, dass ich nur selten bis nie jemanden zum trainieren habe, der so spielt wie er. Spätestens im Play-Off sollte dann aber mal ein Sieg gegen ihn fällig werden; darüber hinaus hoffe ich für diese Begegnung auf noch mehr Publikumsandrang als es heute ohnehin schon war.
(Angesprochen auf seinen meterhohen Sprung über die Banden, als Demeter gegen Pazsy den Matchball verwandelt hat) Vielleicht hätte es ja auch zu einer Karriere als Hochspringer gereicht, wer weiß. <b></b>
<b>Bernhard Preßlmayer (ASKÖ Glas Wiesbauer Mauthausen):</b>
Die Welser sind eine richtig gute Mannschaft, das muss man einmal sagen. In den entscheidenden Phasen hat uns darüber hinaus auch etwas das Glück gefehlt, etwa im Doppel gleich zu Beginn oder in der Partie von Pazsy gegen Demeter. Auf diesem Level sind es einfach oft Kleinigkeiten, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Im Play-Off werden wir aber nochmals alles versuchen, um die Welser doch einmal bezwingen zu können.
(Angesprochen auf die Kulisse und die Fan-Arbeit von Mauthausen) Jedenfalls war die Atmosphäre heute eines kleinen Finalspiels würdig, wozu Mauthausen mit dem eigenen Fan-Bus auch einiges beigetragen hat. Es ist schade und traurig, wenn man in diesem Zusammenhang von ein, zwei Personen immer wieder kritisiert wird; das gehört jedenfalls einmal gesagt.

Nun liegen die Welser nach Verlustpunkten jedenfalls zwei Zähler vor Mauthausen, das aber weiterhin das bessere Spielverhältnis aufweist. Für einen Welser Meistertitel sind also mindestens fünf Punkte (zwei Siege, ein Remis) aus den verbleibenden drei Runden notwendig, wobei die verbleibenden Gegner (Don Bosco Graz, Sportklub Wien und Stockerau) keine allzu große Hürde darstellen sollten. Die Messestädter dürften also den Sekt zumindest schon einkühlen.
]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-1/" title="Herren 1">Herren 1</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 19:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dramatik bis zum allerletzten Punkt…</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/dramatik-bis-zum-allerletzten-punkt/</link>
			<description>…ist eine Phrase, die immer wieder mal bemüht wird, jedoch selten so zutreffend war, wie beim...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schon die Ausgangslage war, wie sich der geneigte Leser erinnern kann, sehr brisant. Aufgrund der fulminanten Kapfenberger Aufholjagd im Frühjahr, benötigte SML einen Sieg um die bis dahin punktegleichen Kapfenberger (die sich gestern auch gegen das Tabellenschlusslicht locker durchsetzen konnten) auf Distanz zu halten. Sollte dieser Sieg gelingen, würde auch Wiener Neudorf überholt werden. Angesichts dieser spannenden Ausgangssituation war die Halle in der Liniengasse auch zum Brechen voll. Im Laufe der Begegnung wohnten bis zu 90 Zuschauer (ca. die Hälfte Gästefans) den Spielen bei.
Aufgrund der Aufstellung beider Mannschaften kam es bereits im ersten Match zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenspieler Miroslav Cecava (seines Zeichens Europameister der über 50-jährigen) auf Seiten der Mariahilfer und Wojciech Kolodziejczyk, dem Führenden der Einzelrangliste auf Seiten der Neudorfer. Schon dieses erste Spiel zeigte deutlich was an diesem Nachmittag zu erwarten war. Spektakuläre Ballwechsel, bei denen Cecava seinen Gegner immer wieder in die Halbdistanz drängen konnte, sowie knappe Spielstände, abgewehrte Matchbälle auf beiden Seiten und einen langen fünften Satz in dem der Hausherr sich schließlich zur Freude der Heimfans durchsetzte. „Miro ist einfach ein Naturereignis“, lächelte Fritz Dauchner auf Seiten der Mariahilfer. &nbsp;Da sich auf dem Nebentisch Routinier Dmitrij Levenko gegen Christian Wolf durchsetzen konnte stand es 1-1. 
Dann kam es zu einem weiteren Krimi. David Karas, in der letzten Runde gegen Kapfenberg noch völlig außer Tritt, lief nach einem 0-2 in Sätzen und einem 2-6 Rückstand im dritten Satz, gegen Tarek Al-Samhoury noch zu großer Form auf und konnte den Top Ten Mann aus Wiener Neudorf noch in fünf packenden Sätzen bezwingen. 
Da die nächsten Partien zwar teilweise herausragendes Tischtennis boten, allerdings großteils der Papierform nach endeten (Cecava und Kolodziejczyk mit Siegen, Jürgen Hönigsperger meist etwas überfordert) konnten sich die Hausherren trotz einer knappen Fünfsatzniederlage von Alexander Chen gegen Al-Samhoury über eine 7-5 Führung freuen. Da Christian Wolf gegen Hönigsperger hoher Favorit war, galt es somit noch einen Punkt zu erreichen, um den Sieg und damit den Sieg im Grunddurchgang perfekt zu machen. &nbsp;
Diese Aufgabe fiel (beinahe schon selbstverständlich) dem überragenden Miroslav Cecava zu. Doch bereits im ersten Satz zeigte sich, dass sein Gegner, Tarek Al-Samhoury nicht gewillt war den Gastgebern den Sieg einfach zu überlassen. Mit spektakulären Rückhand-Kurznoppenschüssen und dem gewohnten Kampfgeist nahm er Cecava den ersten Satz ab. Abgebrüht konterte der „Senior“ im Team von SML. Unter dem Jubel der Fans (beider Lager) entwickelte sich ein toller Schlagabtausch aus dem schließlich, durchaus überraschend, Al-Samhoury als Sieger hervorging. „Ja, das war schon sehr sehr gut“, so Tarek auf die Frage ob das eine „150-Prozent-Partie“ gewesen wäre. Nun hatte sich das Blatt erneut gewendet und es deutete alles auf ein 8-8 hin.
Christian Wolf erfüllte dann auch prompt seine „Pflicht“ und ließ Hönigsperger keine Chance. Da auf dem Paralleltisch der routinierte Levenko sich auch von einem 7-10 Rückstand im zweiten Satz gegen Alexander Chen nicht beeindrucken ließ und eine 2-0 Satzführung herausspielte, wurde es ein wenig ruhiger im Fanblock der Gastgeber. Doch Levenko hatte die Rechnung ohne den Kampfgeist von Chen gemacht, der sich in der Folge in einen Spielrausch steigerte und immer wieder mit schnellen Vorhandtopspins aus der Rückhandecke zum Punkt kam. Plötzlich fanden sich die Beiden im fünften Satz wieder, der die endgültige Entscheidung bringen musste. Levenko führte schnell 3-0 doch Chen konterte zum 6-4. In der Folge wurde Chen vielleicht eine Spur zu passiv und Levenko konnte mit seiner langjährigen Erfahrung den Sack zu machen. Somit gab es ein, unterm Strich sehr gerechtes, 8-8, über das sich jedoch nur Wiener Neudorf freuen konnte, die damit den Grunddurchgang gewannen. „Schade“, lächelte da, etwas gezwungen, Barbara Schneeweis. 
Abschließend darf man jedoch sagen, dass auch SML eine gute Saison mit einer sehr jungen Mannschaft gespielt hat. Der gestrige Wettkampf war bestimmt ein tolles Highlight, ist es doch nicht selbstverständlich, dass man bei einer Tischtennisveranstaltung in Wien keinen Sitzplatz mehr bekommt und der Lärmpegel in der Halle der Bedeutung der Veranstaltung auch gerecht wird. Die Stimmung war toll, emotional aber immer fair. Herzlichen Glückwunsch an beide Mannschaften zu diesem tollen Match und den enthusiastischen &nbsp;Fans. Wiener Neudorf wird sich in den Kreuzspielen im Semifinale mit ASVÖ Tischtennis Ohlicher Saalfelden duellieren. ]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 14:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Die Würfel sind gefallen</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/die-wuerfel-sind-gefallen/</link>
			<description>Im Kampf um den Titel in der 1. Damen-Bundesliga ist an diesem Wochenende bei der Sammelrunde in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Bereits im ersten Spiel dieser Sammelrunde sorgte Halbturn für die Überraschung und somit auch für eine Vorentscheidung im Kampf um den Meistertitel. Mit einem 6:4 Erfolg über SVS Niederösterreich konnte man nicht nur selbst Platz drei absichern, sondern erwies damit auch den Schwechaterinnen einen Bärendienst in Bezug auf die Titelentscheidung. Zwar gab man auf Seiten Schwechats‘ mit Valerie Tischler und Nicole Galitschitsch der Jugend eine Chance, war dies aber in diesem Duell zu wenig, da die routinierte Valentina Popova gegen Andrea Daubnerova mit 0:3 überraschend klar den Kürzeren zog. Des Weiteren kam hinzu, dass alle drei Fünfsatzspiele an die Burgenländerinnen gingen und somit war die Überraschung perfekt.</p>
<p class="MsoNormal">Die endgültige Titelentscheidung fiel dann am Sonntagvormittag: der TTC Villach feierte im Spitzenduell mit SVS Niederösterreich einen überlegenen 6:1 Erfolg. Amelie Solja bleib wie die ganze Saison bislang ohne Niederlage und auch die Slowakin Sona Hudecova in den Reihen der Villacherinnen war nicht zu biegen. Auf Seiten der Schwechaterinnen, die am Sonntag mit Veronika Heine statt Valerie Tischler antraten, konnte lediglich Valentina Popova die Verteidigerin Adriana Minerova besiegen. „Wir hatten durchaus unsere Chancen und gingen topmotiviert in das Duell um Platz eins. Jedoch fehlt uns doch ein wenig das Training mit solch guten Materialspielerinnen, wie sie Villach hat“, so die enttäuschte Veronika Heine in einem kurzen Resümee unmittelbar nach dem Spiel. </p>
<p class="MsoNormal">Man darf Villach zu diesem überlegenen Meistertitel ohne bisherigen Punkteverlust herzlichst gratulieren. Jedoch sollte auch SVS Niederösterreich zu Platz zwei, mit regelmäßigen Einsätzen der jungen Österreicherinnen Nicole Galitschitsch und Valerie Tischler, hohe Beachtung geschenkt werden. Gratulation an beide Vereine zu ihren tollen sportlichen Leistungen und ihren Erfolgen in dieser Damen-Bundesligasaison.</p>]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/damen-1/" title="Damen 1">Damen 1</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 13:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neusiedl mit Kantersieg bei Guntramsdorf</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/neusiedl-gelingt-kantersieg-bei-guntramsdorf/</link>
			<description>Die drittplatzierten Guntramsdorfer mit Heimvorteil gegen den Tabellennachbarn aus Neusiedl –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">„Was gegen Leoben für uns gelaufen ist (9:0 Heimsieg zwei Wochen zuvor, Anm. d. Red.), lief heute gegen uns“, so der Guntramsdorfer Alexander Strelec kurz zusammenfassend zur glatten Niederlage gegen die Neusiedler.<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>Tatsächlich war das Ergebnis in dieser Höhe kaum vorhersehbar gewesen und die Guntramsdorfer mussten ihre erst zweite Heimniederlage dieser Saison einstecken. Lediglich die überlegen tabellenführenden Ligister konnten bisher die Festung Guntramsdorf stürmen. Nun gelang dies auch Neusiedl und noch dazu in eindrucksvoller Manier.</p>
<p class="MsoNormal">An einem tollen Tischtennisnachmittag in der prall gefüllten Volksschule Guntramsdorf – auch die 2. Landesliga und Unterliga der Heimischen spielte parallel dazu – wurde den zirka zwanzig Zusehern Sport auf höchstem 2. Bundesliganiveau geboten. Schnell lag man jedoch bereits hoffnungslos 0:7 zurück, bevor die Guntramsdorfer ihre erste Partie gewinnen konnten. Überraschung bis dahin war der Sieg des Neusiedlers Christopher Huber über seinen Namensvetter in Reihen der Guntramsdorfer Thorsten Huber in knappen fünf Sätzen. Hinzu kam auch, dass Markus Ensbacher beim souveränen Dreisatzsieg über Michael Malek verblüffen konnte, womit diese hohe Führung der Burgenländer zustande kam. <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal">Auch die wirklich knappen Partien gingen an diesen Nachmittag an Neusiedl und so konnte Christopher Huber im vierten Satz der Partie gegen Michael Malek vier Matchbälle abwehren, um in Spiel zehn des Tages mit einem Fünfsatzsieg das 9:1 zu fixieren. Abermals eine sehr gute Performance der jungen Abteilung in Reihen der Burgenländer konnte&nbsp;einen sehr wichtigen Teil zum Erfolg beitragen.</p>
<p class="MsoNormal">Für die Guntramsdorfer und Neusiedl (gegen WAT Mariahilf/Langenzersdorf) geht es nun im 2. Herren-Bundesliga Play-off um die Plätze fünf bis acht, wobei die Niederösterreicher mit Linz-Altstadt einen Gegner bekamen, der ihnen entgegen kommen sollte. „Wir konnten gegen Korneuburg/Großenzersdorf in der vergangenen Saison bereits überzeugen. Da mit Jörg-Peter Pichler und Clemens Gal zwei Spieler aus dem letzten Jahr nun in Oberösterreich bei Linz-Altstadt tätig sind und deren Spielanlage uns liegt, werden wir hier garantiert den Aufstieg schaffen“, so Alexander Strelec mit einer kleinen Kampfansage Richtung Linz – man darf gespannt sein, ein Duell auf Augenhöhe erwartet uns . . . .</p>]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 10:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein besonderer Abend oder über die Wichtigkeit des &quot;Inszenierens&quot;</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/ein-besonderer-abend-oder-ueber-die-wichtigkeit-des-inszenierens/</link>
			<description>Vergangene Woche fand das erste vom ORF live übertragene Bundesliga-Match zwischen Gastgeber...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vergangene Woche fand das erste vom ORF live übertragene Bundesliga-Match&nbsp;zwischen Gastgeber ASKÖ Glas Wiesbauer Mauthausen und Turnerschaft Sparkasse Innsbruck statt. Wobei das Wort &quot;stattfinden&quot; zwar sicher richtig ist, aber wohl etwas zu trocken - besser ist wohl &quot;inszeniert&quot;.
Tischtennis im Fernsehen? Geht das? Böse Zungen behaupten ja seit Ewigkeiten, dass allein die Tatsache, Laien könnten mit Schnitt, Variation und Gefühl, also den Attributen, die diesen faszinierenden Sport ausmachen, nichts anfangen, jede Tischtennis-Übertragung im Fernsehen zu einer langweiligen Angelegenheit degradiert, bei der zwei mehr oder weniger athletisch veranlagte Spieler sich gegenseitig Bälle um die Ohren schiessen oder überhaupt gleich scheinbar einfache Fehler machen.
Blicken wir mal etwas weiter hinaus in die Welt des Sports, genauer gesagt zum Skispringen, der Sportart mit dem wohl größten öffentlichen (Medien)-Interesse in Österreich in den letzten Jahren (abgesehen vielleicht vom Fußball, obwohl das vielleicht auch dahinter rangiert). Was zeichnet das Skispringen aus, dass hier ständig dermaßen viele Leute mitfiebern? Zugegebenermaßen spielt der anhaltende Erfolg der Österreicher wahrscheinlich eine ziemlich große Rolle, aber ist es das ganz allein und ausschließlich?&nbsp;
Ein Vorschlag: Man versuche einmal, sich eine Skisprung-Übertragung gänzlich ohne Ton anzuschauen. Wobei, eigentlich wird den meisten da wohl schon in Gedanken fad werden - ständig die gleichen Bewegungsabläufe, und die tatsächliche Weite ist mit freiem Auge auch nicht wirklich ersichtlich, übrigens genauso wie der Schnitt eines Aufschlags im Tischtennis. Der Sport alleine ruft also nicht oder nur in den seltensten Fällen von selbst Begeisterung hervor - genauso wichtig ist das viel zitierte &quot;Drumherum&quot;. Dazu zählt sowohl einerseits die Aufmachung und Vermarktung mitsamt einer ordentlichen Fankulisse, und andererseits - was ziemlich sicher noch wichtiger ist - die Geschichten, die die Athleten zu erzählen haben, und woraus sich dann auch besondere Duelle ergeben.
Diese beiden Voraussetzungen waren in Mauthausen gegeben - ein randvoll besetzter Donausaal inklusive lautstarkem Publikum und mit dem Generationenduell <b>Ding Yi</b> - <b>Stefan Leitgeb</b> auch einen richtigen Aufhänger. Wer zu spät in die Halle kam, musste sich mit einem Stehplatz begnügen, der aber einmal erst gefunden werden musste. Dazu kam ein tolles Buffet und eine Spielbox, die optische Reize setzen konnte. All diese Dinge trugen dazu bei, dass aus einer einfachen Begegnung ein richtiger Event wurde, der Lust auf mehr macht. Besonderer Dank dafür gilt dem &quot;Hausherrn&quot;, Spitzenfunktionär von Mauthausen, OÖTTV-Präsident und Sportdirektor des ÖTTV, <b>Hans Friedinger</b>, und natürlich allen Personen, die diese erfolgreiche Veranstaltung erst ermöglicht haben.
Ach ja, gespielt wurde natürlich auch - rein ergebnisbezogen gab es dabei einen eher &quot;unspektakulären&quot; 6:1 - Heimerfolg der favorisierten Mauthausener (Ding Yi, <b>Bernhard Presslmayr</b> und <b>Ferenc Pazsy</b>), die vom heimischen Publikum von Punkt zu Punkt getragen wurden. Mitreißende Ballwechsel gab es zuhauf, vor allem in der Partie von Presslmayr gegen <b>Martin Storf</b>; außerdem Dramatik pur, als Ding Yi im Duell mit <b>Christoph Maier</b> einen 4:8 - Rückstand im Entscheidungssatz aufholen und das Match noch gewinnen konnte, wobei die Halle zwischenzeitlich richtig zu beben begann.
Ein wichtiger Schritt hin zu einer attraktiven und öffentlichkeitswirksamen Tischtennis-Bundesliga wurde erfolgreich gesetzt - dem sollen und werden aber noch viele weitere folgen. 
Bis zum nächsten Mal und immer am Ball bleiben,
Ihr/Euer Thomas Feilmayr]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/nachgezogen/" title="Nachgezogen">Nachgezogen</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 14:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Entscheidungen oben wie unten</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/entscheidungen-oben-wie-unten/</link>
			<description>Wels bleibt im Titelrennen, Sportklub sichert sich den Klassenerhalt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das vergangene Wochenende brachte in der Herren-Bundesliga erstmals seit langer Zeit wieder so etwas wie &quot;Klarheit&quot; in der Tabelle - sowohl an der Spitze, wie auch im Abstiegskampf.

<b>ECE-KSV Grill Kapfenberg - SPG Walter Wels 4:6</b>
Im Spiel der Runde standen sich am Sonntag mit ECE-KSV Grill Kapfenberg und SPG Walter Wels der Tabellenzweite- und dritte gegenüber, punktgleich miteinander und gleichsam mit Spitzenreiter Mauthausen. Für beide Mannschaften war also quasi &quot;Verlieren verboten&quot;, wollte man sich die Titelchancen nicht verbauen.
Bereits vor Spielbeginn hatte die Gastgeber aus der Steiermark eine Schrecksekunde zu verdauen: Deren Nr.1, Ex-Nationalspieler Christoph Simoner, hatte sich im Vorfeld eine Schulterverletzung zugezogen; sein Antreten schien lange Zeit fraglich, schlussendlich entschied er sich aber dennoch, vor allem angesichts der Wichtigkeit dieser Begegnung, für ein Antreten.
Die Begegnung selbst war dann eines Top-Spiels absolut würdig. Nun aber der Reihe nach - Im Auftaktdoppel trafen Gabor Gerold und Martin Heimberger auf das eingespielte Welser Doppel Lehel Demeter und Zsolt Petö. Auf dem Papier zwar eigentlich Favorit, mussten die Oberösterreich aber bald die Stärke ihrer Gegner anerkennen. Gerold/Heimberger vermochten es, viele Rückstände wegzustecken und aufzuholen, und gewannen am Ende unerwartet, aber verdient mit 3:1.&nbsp;
Die ersten beiden Einzel lauteten Heimberger - Petö und Gerold - Dominique Plattner. Während der serbische Nationalspieler Petö gegen Heimberger einen glatten 3:0 Erfolg landen konnte, entwickelte sich die Partie zwischen Routinier Gerold und B-Nationalteamspieler Plattner zu einem ersten richtigen 5-Satz-Krimi. Gegen Ende erwies sich der Ungar im Dress der Kapfenberger als der etwas abgebrühtere, gleichzeitig auch glückliche Spieler, womi die Steirer nun 2:1 in Führung gingen.
Lehel Demeter blieb im Anschluss gegen den gehändicapten Christoph Simoner ziemlich mühelos mit 3:0 erfolgreich, während am Nebentisch Petö eine seiner besten Leistungen der laufenden Saison abrufen konnte und Gerold zur Überraschung vieler&nbsp;ebenfall mit 3:0 abfertigte, womit der oberösterreichische Titelanwärter nun erstmals in Führung ging.
Wesentlich mehr Mühe als zuvor hatte Demeter nun im Spiel gegen Heimberger. Letztlich retteten den ungarischen Ex-Teamspieler nur seine Routine und sein gefährliches Rückhand-Service; er blieb schließlich im Nachspiel des vierten Satzes erfolgreich. Quasi ein Spiegelbild zu dieser Begegnung war das Aufeinandertreffen zwischen Simoner und Plattner - im Grunde eine ausgeglichene Partie zwischen zwei Spielern, die sich beide sehr gut kennen; dennoch gab das Service Simoners am Ende den Ausschlag für dessen 3:1 Erfolg.
4:3 stand es somit für die Welser vor den letzten drei Einzeln. Diese wurden mit dem rein ungarischen Duell zwischen Demeter und Gerold begonnen, in dem man zahlreiche lange Ballwechsel beobachten konnte. Gerold ging zunächst mit 2-0 Sätzen in Führung, Demeter gelang aber postwendend der Satzausgleich. Im Entscheidungssatz gab es dann ein langes Hin und Her, bis der Welser Demeter bei 10:9 den ersten Matchball hatte. Den Matchgewinn vor Augen, unterlief ihm aber gerade hier ein vermeintlich leichter Fehler, was Gerold nun beflügelte, der Kapfenberger verbuchte die nächsten beiden Punkte, was ihm den 3:2 - Sieg und seiner Mannschaft den 4:4 - Ausgleich brachte - Dramatik pur!
Bei diesem Stand biss nun Christoph Simoner ein letztes Mal die Zähne zusammen und leistete dem an diesem Tag in Topform agierenden Zsolt Petö erheblichen Widerstand. Mit zunehmender Intensität und Matchdauer tat allerdings die Verletzung doch ihr Übriges, und Petö blieb somit auch in seinem dritten Einzel ungeschlagen.
Das letzte Spiel des Tages brachte das Duell zweier Nationalteamkollegen und Trainingspartner, in dem Dominique Plattner, der aufgrund einer klaren Führung im Head-to-Head - Vergleich als Favorit gestartet war, die Nerven behielt und Martin Heimberger deutlich mit 3:0 in die Knie zwang.
Damit blieb Wels wie bereits in der Hinrunde gegen Kapfenberg erfolgreich und darf weiterhin vom Titel träumen. Viel Zeit dafür bleibt allerdings nicht, denn das große Titelduell mit Mauthausen wird bereits in etwas weniger als zwei Wochen steigen. Dazu wird an dieser Stelle noch ausführlich berichtet werden.
Für Kapfenberg hingegen wird es nun aller Vorraussicht nach wohl Platz 3 in der Endabrechnung werden, im Play-Off winkt dafür das Prestigeduell mit Serienmeister SVS Niederösterreich. &quot;Eine besondere Herausforderung&quot;, tönt es aus dem Lager der Obersteirer.

<b>Tischtennis Sportklub Wien - Don Bosco Graz 6:1</b>
Wie zuvor bereits berichtet, hatte der Tischtennis Sportklub Wien nach dem überraschenden, sofortigen Rückzug Lavamünds aus der Bundesliga nun alle Möglichkeiten, den Klassenerhalt doch zu schaffen. Dafür notwendig waren zwei weitere Zähler, um Lavamünd zu überholen (die Kärntner bleiben mit den Punkten aus der Hinrunde in der Tabelle) und den Abstand auf die Schlusslichter Don Bosco Graz und Kuchl abzusichern. 
In souveräner Manier gelang dies bereits dieses Wochenende im direkten Duell mit den Steirern: In Bestbesetzung angetreten, landete der Traditionsverein den (erwarteten) 6:1 - Erfolg, womit die Abstiegsfrage nun geklärt sein dürfte. Anton Kutis, Wolfgang Päuerl und Norbert Rapolt sorgten mit durchwegs ungefährdeten Siegen (einzig Rapolt musste sich Jan-Peter Schanbacher geschlagen geben) dafür, dass auch kommende Saison die Bundeshauptstadt Wien in Österreichs höchster Spielklasse vertreten sein wird.]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-1/" title="Herren 1">Herren 1</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 02:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leoben gelingt Revanche im Burgenland</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/leoben-gelingt-revanche-im-burgenland/</link>
			<description>Im Schauraum der Firma Mercedes Benz Ermler in Weiden/See konnten sich die Steirer mit einem 9:4...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neusiedl 13 Punkte, Leoben 13 Punkte – so lauten die Kräfteverhältnisse seit diesem Wochenende, nachdem den Steirern die Revanche für die Niederlage im Herbstdurchgang gelungen ist. Vor 50 Zuschauern mussten die Heimischen jedoch ohne ihren starken tschechischen Legionär Richard Korbel antreten, den eine Angina außer Gefecht gesetzt hat. Als Ersatz wurde der Senior Gerhard Ensbacher nominiert, welcher normalerweise in der burgenländischen Landesliga aushilft. In einem beherzten Match wäre für den Ersatzmann mit etwas mehr Fortüne gegen den Ungarn Domonkos Kovács sogar eine Sensation im Bereich des Möglichen gelegen, musste sich jedoch in knappen fünf Sätzen geschlagen geben. 
<br />So gelang dem jungen Burgenländer Christoph Huber die Überraschung an diesem Samstagnachmittag: mit einem Sieg über den stärker eingeschätzten Leobener Thomas Probst durfte er einen tollen Erfolg verbuchen, den ihm so nur die wenigsten zugetraut hätten. Aber auch sein Teamkollege Markus Ensbacher konnte beinahe mit einem Sieg gegen Kovács überzeugen, musste sich jedoch nach einer 10:6 Führung in Satz fünf noch unglücklich geschlagen geben. 
<br />Nachdem beide Teams am Sonntag danach punktelos blieben – Neusiedl verlor daheim gegen Saalfelden 4:9 und Leoben war beim 0:9 in Guntramsdorf chancenlos – entscheidet nun die 14. und letzte Runde im Kampf um Platz vier.&nbsp; Spannung bis zuletzt ist garantiert, obwohl die Ausgangsposition eher für Neusiedl spricht: Nicht nur das leicht bessere Spielverhältnis, sondern mit Guntramsdorf wartet auch der etwas leichtere Gegner auf die Burgenländer. Leoben hat hier mit Saalfelden einen sehr schweren Brocken zu Gast und müsste schon über sich hinauswachsen, möchte man Platz vier in der Endabrechnung noch erreichen. ]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/herren-2/" title="Herren 2">Herren 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 20:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Oberndorf macht die Meisterschaft wieder spannend</title>
			<link>http://www.ttbundesliga.at//berichte/detail/data/oberndorf-macht-die-meisterschaft-wieder-spannend/</link>
			<description>Ossiachersse-Bodensdorf/2 verliert wertvolle Punkte und die Verfolgerinnen rücken näher </description>
			<content:encoded><![CDATA[Sah es nach der ersten Sammelrunde der zweiten Damenbundesliga noch nach einem Solo für SC Ossiachersee-Bodensdorf 2 aus, so ist nun wieder Spannung in diese Meisterschaft eingekehrt. „Schuld“ daran ist die Mannschaft aus Oberndorf.
Nachdem SC Ossiachersee-Bodensdorf in der ersten Sammelrunde, den schärfsten Verfolger aus Wiener Neudorf bezwingen konnte, dachten viele bereits, dass dies die Entscheidung gewesen sei. Doch wie so oft im Sport kam alles anders.&nbsp;In beiden Spielen&nbsp;am gestrigen Samstag gab es Krimis mit Kärntner Beteiligung. 
Schlecht&nbsp;begann für Ossiachersee die&nbsp;erste Partie des Samstags gegen den „Mittelständler“ Oberndorf. Nachdem Evelyn Schätzer im Eröffnungsmatch in 5 Sätzen Ines Diendorfer unterlag und auch das Doppel an die Oberndorferinnen ging, war der Einzelsieg von Katja Tomazic gegen Rita Sturmlechner die einzige Ausbeute der Kärnterinnen aus den ersten vier Matches. Dann jedoch kämpfte sich der Leader zurück. Tomazic (gegen Diendorfer) und Schätzer (gegen Irene Burian) sorgten für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Nun war wieder alles offen. 
Nachdem Sturmlechner gegen Strohmayer gewinnen konnte, erwartete jeder, dass Tomazic (die bis dato noch kein Spiel&nbsp;verloren hatte) den neuerlichen Ausgleich gegen Irene Burian schaffen würde. Doch Burian erwies sich an diesem Nachmittag als zu stark. Nachdem sie Tomazic mit 3-1 niedergerungen hatte, konnte Ines Diendorfer in fünf umkämpften Sätzen gegen Sarah Strohmayer gewinnen und die Überraschung, den 6-3 Sieg, perfekt machen.
Auch im zweiten Vergleich des Tages musste sich der Tabellenführer redlich mühen. Angeführt von der routinierten Brigitte Gropper wehrte sich SG WAT Mariahilf / Langenzersdorf bis zum entscheidenden letzen Spiel. Gropper konnte dabei alle drei Spiele für sich entscheiden, wobei besonders ihr Sieg gegen Katja Tomazic hervorzuheben ist, der mit 3-2 denkbar knapp ausfiel. Im alles entscheidenden neunten Einzel konnte sich jedoch Sarah Strohmayer mit dem gleichen knappen Ergebnis gegen Michaela Trippl durchsetzen und damit den 6-4 Sieg für den Leader perfekt machen.
Da Wiener Neudorf in eigener Halle ein makelloses Wochenende verbuchen konnte und auch die drittplatzierte Mannschaft aus Baden über sechs Punkte jubeln durfte, ist die Situation an der Tabellenspitze nun sehr eng geworden, sind doch die ersten drei Mannschaften nur durch vier Punkte getrennt. Wiener Neudorf liegt gar nur noch einen Punkt hinter Ossiachersee-Bodensdorf. Bei noch fünf zu spielenden Runden, scheint hier noch alles möglich zu sein. &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/berichte/damen-2/" title="Damen 2">Damen 2</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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