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Tischtennis Bundesligen – Europäisches Spitzentischtennis in Österreich

Die österreichischen Tischtennis-Bundesligen können, ohne Übertreibung, zu den stärksten nationalen Ligen europaweit gezählt werden; so finden sich in den Einzelranglisten zahlreiche Spielerinnen und Spieler unter den besten 500 der Welt, darüber hinaus auch einige aktuelle und ehemalige Nationalteamspieler verschiedener Nationen.

Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren wird in eine 1. und eine 2. Bundesliga unterteilt, aktuell kämpfen in der 1.Bundesliga 12 (Herren) bzw. 11 (Damen), und in der 2.Bundesliga 16 (Herren) bzw. 12 (Damen) Mannschaften um den Titel. Eine Mannschaft besteht grundsätzlich aus einem 3er-Team, wobei eine Begegnung über maximal 10 Spiele – 9 Einzel plus ein Doppel - gehen kann (Siegpunkt 6, Remis bei 5:5). Eine Ausnahme bildet die 2.Bundesliga Herren, hier kämpfen 4er-Teams bis zum 9. Siegpunkt (maximal 16 Einzel). In den vier Bundesligen sind Vereine aus allen neun Bundesländern Österreichs vertreten.

In der 1.Bundesliga (Damen und Herren) agieren, bis auf wenige Ausnahmen, vornehmlich Profi-TischtennisspielerInnen, dazu gehört auch das gesamte österreichische B-Nationalteam. Dementsprechend hoch sind auch das sportliche Niveau und die spielerische Attraktivität.

Nicht minder interessant ist freilich auch die 2.Bundesliga, die bei Damen und Herren gleichsam als Sprungbrett für talentierte NachwuchsspielerInnen, die sich mit routinierten Österreichern und spielstarken Legionären messen können, gesehen werden kann. Dazu kommt in vielen Fällen auch eine Prise Brisanz bei den Lokalderbys benachbarter Vereine. Für Stimmung ist hier in jedem Fall garantiert.